c't 5/2019
S. 142
Praxis
Docker
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Bild: Albert Hulm

Schwärmchen

Docker Swarm: Container verteilen und verwalten

Wenn Container verteilt über mehrere Systeme arbeiten sollen, kann man sie mit Docker-Bordmitteln als Schwarm betreiben. Damit lassen sich große Lasten wuppen und Ausfälle verdauen. Ein näherer praktischer Blick auf Grundlagen und Möglichkeiten offenbart allerdings auch allerhand Einschränkungen.

Docker spukt inzwischen durch viele c’t-Artikel: Die in Container gekapselten Prozesse sind nützlich, um in Bastelprojekten wie dem c’t Smart Home vielteilige Softwareinstallationen mit wenigen Handgriffen auf einem Raspi zu starten, um Softwarefabriken zu gründen oder nur um Serverdienste zu sortieren und leichter zu aktualisieren [1, 2, 3]. Gedacht waren die Container aber mal für die Industrialisierung der IT, und entsprechend gibt es Infrastruktur, um Container im größeren Rahmen zu betreiben.

Einen vergleichsweise einfachen Ansatz dafür liefert Docker Swarm – letztlich handelt es sich dabei um eine spezielle Betriebsart des Docker-Daemon, in dem der sich nicht mehr nur um einen einzelnen Computer (Host oder Knoten) kümmert, sondern gleich einen Schwarm koordiniert. Entsprechend krempelt das Aktivieren der Swarm-Betriebsart auf einem vorhandenen Computer allerhand um. Zum Ergründen der Grundprinzipien oder um von den Vorteilen zu profitieren, genügt aber ein einziger Computer oder eine virtuelle Maschine, in der Docker läuft.

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