c't 6/2019
S. 42
News
Smartphones, Smartwatches

Samsungs High-End-Handys von 750 bis 2000 Euro

Das neue Galaxy gibt es in den drei Varianten S10, S10+ und S10e. Das faltbare Galaxy Fold lässt aber noch auf sich warten.

Das S10 hat ein rundes Loch für die Frontkamera, das S10+ ein ovales für gleich zwei Kameras.

Bessere Kameras, Fingerabdruckscanner im Display und ein Loch im Display für die Selfie-Kamera statt ein Notch – das sind die Hauptvorzüge der drei Galaxy-Smartphones. Das S10+ bekommt zur Normal- und Telekamera des S9+ einen Superweitwinkel hinzu. Alle drei Kameras finden sich auch beim S10; dem S10e fehlt das Tele. Das S10+ hat zudem zwei Selfie-Kameras, das S10 und S10e eine.

Das S10e hat mit 5,8 Zoll das kleinste Display, es folgt das S10 mit 6,1 Zoll und das S10+ mit 6,4 Zoll. Letztere beide zeigen 2960 × 1440 Pixel, das S10e 2220 × 1080. Einen Schärfeunterschied konnten wir nicht feststellen. Während die OLEDs des S10 und S10+ wieder an den Flanken leicht nach hinten gebogen sind, ist das des S10e plan.

Das S10e bekommt hierzulande 6 GByte, das S10 und S10+ 8 GByte Arbeitsspeicher. Letzteres gibt es sogar mit 12 GByte RAM und 1 TByte Flash. Der Flash kann bei allen per MicroSD ergänzt werden. eSIM und 5G beherrschen die drei nicht. Als Prozessor kommt der hauseigene Exynos 9820 mit zwei schnellen, zwei mittleren und vier Stromspar-Kernen zum Einsatz.

Die Akkus fassen zwischen 3100 und 4100 mAh. Sie lassen sich per USB-C und Qi laden – und können per Qi auch andere Geräte laden. Kopfhörerbuchsen sind vorhanden, die Gehäuse sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.

Das Galaxy S10e wird 750 Euro kosten, das S10 wird es für 900 Euro mit 128 GByte geben und für 1150 Euro mit 512 GByte. Das S10+ kostet 1250 Euro mit 512 GByte und 1600 Euro mit 1 TByte. Vorbesteller bekommen in Deutschland kostenlos einen der neuen Drahtlos-Kopfhörer Galaxy Bud mitgeliefert. Anders als der Vorgänger IconX beherrschen die Buds nun das drahtlose Laden per Qi – auch vom Galaxy S10. Einzeln kosten sie 150 Euro und sind in Weiß, Schwarz und Gelb erhältlich.

Erstmals hat Samsung das faltbare Galaxy Fold vorgeführt: Ausgeklappt zeigt es 2152 × 1536 Pixel auf 7,3 Zoll – und weil das Display nach dem Zusammenklappen innen liegt, hat es außen ein zweites mit 1960 × 840 Pixel auf 4,6 Zoll; beides sind OLEDs. Apps sollen beim Auf- und Zuklappen von einem Bildschirm zum anderen springen.

Beide Displays haben einen Notch für eine Selfie-Kamera, zudem sitzen an der Rückseite vermutlich die drei vom S10 bekannten Kameras. Das Fold hat 12 GByte RAM und 512 GByte Flash. Es soll im Mai für 2000 Euro in den Handel kommen, auch eine teurere 5G-Version ist in Planung. (jow@ct.de)

Kleine leichte Smartwatch

Die Galaxy Watch Active ist Samsungs erste Uhr mit Tizen, die ohne drehbare Lünette auskommen muss – man bedient sie nur über zwei Knöpfe und den Touchscreen. Sie wirkt dadurch weniger wuchtig als der Vorgänger Gear Sport mit Lünette. Mit 40 Millimetern Durchmesser, 10,5 Millimeter Dicke und 46 Gramm Gewicht ist sie knapp kleiner und leichter als alle Smartwatches in unserem Test (siehe S. 126), darunter die Samsung Galaxy Watch.

Das Gehäuse ist nach IP68 geschützt und eignet sich fürs Schwimmen und Schnorcheln (ATM 5). Die Uhr orientiert sich per GPS, Glonass, Beidou und Galileo und beherrscht Puls- sowie Blutdruckmessungen, Letzteres ist hierzulande aber nicht freigeschaltet. Der Preis liegt bei 249 Euro. (jow@ct.de)

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