c't 6/2019
S. 22
Praxis
Windows-Umzug: Der zuverlässige Weg
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Starker Helfer

PC-Umzug mit c’t-WIMage

Statt eines herkömmlichen sektorbasierten Images erzeugt c’t-WIMage aus Ihrer Windows-Installation einen Installationsdatensatz, der all Ihre Daten, Anwendungen und Einstellungen enthält und sich auf quasi beliebiger Hardware wiederherstellen lässt. So gelingt der PC-Umzug ohne UEFI- und Partitionierungsfrickelei.

Mit einem herkömmlichen Imager kann man zwar schnell eine Windows-Installation von einem auf einen anderen PC übertragen, doch mitunter stolpert man dann über Probleme mit der Partitionierung der Festplatte/SSD oder mit der UEFI-Firmware moderner Mainboards. Dann hilft c’t-WIMage weiter. Das Sicherungsskript wurde eigentlich erfunden, damit Sie Ihre Windows-Installation im Notfall leicht wiederherstellen können, doch weil das Wiederherstellen auf quasi beliebiger Windows-tauglicher Hardware gelingt, eignet es sich auch bestens für den Windows-Umzug von PC zu PC. Unser Sicherungsskript erzeugt einen Installationsdatensatz, der den Inhalt Ihrer Windows-Partition enthält – mitsamt aller Programme, Einstellungen und Daten sowie aller NTFS-Besonderheiten wie Zugriffsrechte, EFS-Dateiverschlüsselung, Reparse Points und so weiter. Das Sichern erledigt das Skript nicht wie ein herkömmlicher Imager sektor-, sondern dateibasiert. Heraus kommt etwas, was Microsoft dennoch als Image bezeichnet. Und so ähnlich fühlt es sich auch an: Den Installationsdatensatz spielen Sie einfach auf dem neuen PC auf, fertig ist der Umzug. Das Ganze funktioniert mit allen Windows-Versionen und -Editionen ab 8.1.

Zum Aufspielen des Images kommt ein auf den ersten Blick überraschendes Programm zum Einsatz: das Windows-Setup-Programm. Das macht letztlich nichts anderes, als ein Image einer Windows-Installation auf die Festplatte zu schreiben und mit einem Bootloader zu versehen. Der wesentliche Trick von c’t-WIMage besteht darin, dem Windows-Setup-Programm das Image Ihrer Windows-Systempartition mit allem, was dazu gehört, unterzuschieben. Weil sich das Setup-Programm selbst sowohl um die Partitionierung als auch um den Bootloader kümmert, brauchen Sie sich damit nicht herumzuschlagen. Das Ganze ist übrigens kein böser Hack, sondern von Microsoft genau dafür vorgesehen – auch wenn es eigentlich für PC-Hersteller gedacht ist, die auf diese Weise ihre PCs mit angepassten Windows-Vorinstallationen versorgen.

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