c't 7/2019
S. 134
Praxis
Windows-Laufwerksbuchstaben
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Sortieren Sie selbst

Tipps zu Laufwerksbuchstaben unter Windows

Laufwerke bindet Windows mit Buchstaben ein, über die sie dann im Explorer oder auf der Kommandozeile ansprechbar sind. Allerdings verwendet Windows nicht immer den gewünschten Buchstaben, und mitunter sorgt der Vergabeautomatismus für Verwirrung. Dann kann man selbst Hand anlegen.

Alle aktuellen Windows-Versionen vergeben die Laufwerksbuchstaben nach einem simplen Muster: Die Windows-Installation liegt auf C:, alle weiteren Laufwerke bekommen die Buchstaben D: bis Z:, wobei die Groß-/Kleinschreibung keine Rolle spielt (wir schreiben die Buchstaben hier nur groß, weil es übersichtlicher ist). Das Zuordnen erledigt Windows automatisch, doch Sie können eingreifen, wenn beispielsweise eine Software oder ein Skript Daten auf einem bestimmten Laufwerk erwartet oder Sie es einfach nur gern so hätten wie von anderen PCs gewohnt. Abgesehen vom Systemlaufwerk selbst (üblicherweise C:) können Sie alle Buchstaben ganz nach Ihrem Geschmack anpassen, damit beispielsweise das DVD-Laufwerk auf all Ihren Rechnern stets X: ist und die Netzwerkfreigabe des Servers nach einem PC-Wechsel wieder unter S: zu finden ist. Sie können zusätzliche Laufwerke auf Wunsch ohne Buchstaben einbinden. Mitunter kann die Buchstabenvergabe für Verwirrung sorgen, doch auch dagegen können Sie leicht etwas unternehmen.

Verwirrung vermeiden

Jede Windows-Installation verwaltet ihre Laufwerksbuchstaben selbst, und zwar in der Registry (Details zur Vergabepraxis lesen Sie im Kasten auf Seite 139). Das kann beispielsweise bei Parallelinstallationen dazu führen, dass die beiden Windows-Instanzen für dasselbe Laufwerk unterschiedliche Buchstaben verwenden. Zudem bekommt die eine Installation nicht mit, wenn Sie in der anderen einen Buchstaben anpassen.

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