c't 7/2019
S. 100
Test
Mini-PCs
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Maximal abgespeckt

Kompakte Rechner mit leistungsfähigen Ryzen-Prozessoren

Fürs Büro genügt oft ein preiswerter, sparsamer Mini-PC. Dabei hat man die Wahl zwischen flexibel zu bestückenden PC-Barebones und Business-Rechnern mit vorinstalliertem Windows, die jeweils überraschend viel Ausstattung bieten – und erstmals mit AMD Ryzen zu haben sind.

Die beiden Rechner im Test sind in doppelter Hinsicht eine Premiere: Rund zwei Jahre nach dem Verkaufsstart der Ryzen-Prozessoren bieten die Hersteller damit endlich auch Desktop-PCs in kompakten Bauformen an. Möglich wird das, weil sowohl Asrock beim DeskMini A300 als auch Lenovo beim Thinkcentre M715q Tiny erstmals auf einen Chipsatz verzichten und ausschließlich die I/O-Funktionen der Ryzen-Prozessoren nutzen.

Beide Rechner im robusten Metallgewand passen problemlos auf den Schreibtisch. Wahlweise lassen sie sich per VESA-Halterung platzsparend hinter einem Monitor, unter der Tischplatte oder an der Wand befestigen. Dank Quad-Core-CPU, der modernen, integrierten Vega-Grafikeinheit, und mindestens zwei 4K-tauglichen Monitoranschlüssen taugen die Ryzen-Minis zudem als unauffällige Multimediadienstleister.

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Leise geht es im Asrock DeskMini nur zu, wenn man einen Nachrüstkühler wie den Noctua NH-L9a-AM4 einbaut.