c't 9/2019
S. 138
Hintergrund
Optane-Speicher
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Xeon-Speicher

Das bringt Optane DC Persistent Memory für Xeon-Server

Intels neuartige Optane-Speichermodule schließen die Performance-Lücke zwischen RAM und SSDs und sollen einige Server-Anwendungen auf Trab bringen.

Server mit zwei der neuesten Xeons lassen sich mit bis zu 9 Terabyte hybridem Arbeitsspeicher bestücken: 3 TByte herkömmliches DDR4-SDRAM und 6 TByte des neuartigen Optane DC Persistent Memory. Letzteres speichert doppelt so viele Daten pro Modul und ist billiger als RAM. Dadurch sollen sich auf neuen Xeon-Servern Anwendungen wie große In-Memory-Datenbanken wirtschaftlich nutzen lassen. In anderen Einsatzbereichen sinken die Kosten durch billigeren Speicher, etwa die Kosten pro virtueller Maschine bei einem Virtualisierungs-Host. Schließlich eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, weil Optane DC Persistent Memory gespeicherte Daten auch bei Stromausfall erhält, also nichtflüchtig ist – anders als RAM.

Intel hat die Optane-Technik unter dem Codenamen Apache Pass entwickelt und nannte sie zwischenzeitlich 3D XPoint (3D Crosspoint). Ein Optane Data Center Persistent Memory Module heißt abgekürzt Optane-DCPMM. Es sieht aus wie ein gewöhnliches DDR4-DIMM mit Kühlblechen, funktioniert aber völlig anders und hat auch wenig mit einer Optane-SSD gemein, die es schon länger gibt.

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