c't 9/2019
S. 104
Hintergrund
Visual Studio 2019
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Auf ein Neues

Erste Eindrücke von Visual Studio 2019

Mit über 160 weltweit verteilten, lokalen Events feiert Microsoft vom 2. April bis zum 30. Juni den Launch des Visual Studio 2019. Richtig fleißig war Microsoft noch kurz zuvor. Im März flatterte alle vier bis fünf Tage eine neue Preview-Version ins Haus: Version 4, 4.1, 4.1Svc1, 4.2, 4.3, 4.4. Viel Wirbel also – gibt es wirklich viel Neues oder nur ein kleines Update zur Vorversion?

Für die Entwickler wird es in Zukunft zwei Update-Kanäle geben, den Preview-Kanal und den Release-Kanal. Registriert man sich für den Preview-Kanal, wird man weiterhin alle naselang mit Zwischenversionen versorgt, das Ende des Pfades führt dann zur nächsten „GA-Version“ (General Availability) – man bleibt also immer auf dem Laufenden. Aber Vorsicht: Allein von den VS2019-Preview-Versionen aus dem März tummeln sich zum Beispiel schon mehr als 20 Compiler auf meinem Rechner. Kommerzielle Programmierer werden sich wohl zumeist auf den Release-Channel beschränken (und experimentelle Angebote der Compiler vorerst gar nicht nutzen). Dann gibts ja auch noch die kostenlose Community-, die Pro- und die Enterprise-Version …

Dieser Artikel beschränkt sich auf einen ersten Eindruck von der neuen IDE und vom neuen C++-Compiler. Ein Teil der C++-Erfahrung bezieht sich dabei nicht mal auf Microsofts neuen C++-Compiler, sondern auf den von GNU-C/C++, denn auch die Option C++ für Linux-Entwicklung gehört ja inzwischen zum Angebot.

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