c't 11/2019
S. 174
Know-how
Firefox absichern: uMatrix und about:config
Aufmacherbild
Bild: Rudolf A. Blaha

Alle Hände unter Deck

Firefox-Sicherheitskompendium, Teil 5

Mit etwas Übung steuern Sie via uMatrix sehr zielgerichtet, welche Ressourcen Firefox nachladen darf. Und mit den erweiterten Einstellungen in about:config beziehungsweise user.js hindern Sie „Komfortfunktionen“ des Browsers daran, Ihre Daten an Fremdserver zu senden.

Beim Aufruf einer modernen Webseite fliegen Ihnen Cookies, Stylesheets, JavaScripts, Frames, Schriftarten und weitere Ressourcen geradezu um die Ohren. Ihr Browser kontaktiert dabei zahllose Fremdanbieter, die mit der aufgerufenen Webseite eigentlich nichts zu tun haben – ein Risiko für Ihre Privatsphäre und Sicherheit. Mit dem Add-on uMatrix können Sie sich diesen Vernetzungswahnsinn nicht nur vor Augen führen, sondern auch sehr genau kontrollieren, welche Ressourcen Firefox nachladen darf.

uMatrix ist eine Art Browser-Firewall, die nur jene Ressourcen durchlässt, die Sie explizit freigeben. Entwickelt wird das Add-on von Raymond Hill, der auch für den Werbe- und Trackingblocker uBlock Origin verantwortlich ist, den Sie bereits im ersten Teil der Serie kennengelernt haben (c’t 7/2019, S. 130). Unter dem Namen „uMatrix (von Raymond Hill)“ finden Sie das Add-on bei Mozilla. Nach der Installation zeigt es sich durch ein Icon mit einer grün-roten Matrix in der Symbolleiste rechts oben neben der Adresszeile.

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