c't 11/2019
S. 132
Test
PDF-Editor

Textvirtuose

FlexiPDF Pro: Spezialist für Bearbeitung und Export von PDF-Inhalten

Text und Layout in PDFs lassen sich normalerweise nur marginal bearbeiten. FlexiPDF hingegen wirbt mit einem Arbeitsgefühl wie in einer Textverarbeitung.

FlexiPDF von Softmaker ist ein universeller PDF-Editor, ähnlich wie Acrobat, Foxit Phantom, PDF-XChange oder Nuance Power PDF. Mit Programmen dieser Art lassen sich PDF-Inhalte markieren und kommentieren, Formulare entwerfen, Dokumente aus unterschiedlichen Quellen zusammenstellen sowie Inhalte wie Text und Bilder bearbeiten und exportieren. FlexiPDF hat sich auf die Inhaltsbearbeitung spezialisiert und erleichtert Übersetzern mit Schnittstellen zu gängigen Programmen wie MemoQ oder Trados die Arbeit.

Das auf layoutgetreue Anzeige getrimmte Portable Document Format lässt sich nicht so problemlos bearbeiten wie die Ursprungsformate von Textverarbeitungs-, DTP- oder CAD-Programmen, aus denen die Dokumente stammen. Längere Textpassagen werden beim Konvertieren ins PDF stark fragmentiert, sodass sie sich in vielen PDF-Editoren nur zeilenweise bearbeiten lassen. Das Verschieben eines Bildes hinterlässt oft eine Lücke im Layout, weil die Bezüge zwischen den Objekten verloren gegangen sind. FlexiPDF von Softmaker hingegen verspricht ein Arbeitsgefühl wie in einer Textverarbeitung; Hersteller ist übrigens Iceni, der selbst eine Desktop- sowie eine Serverversion unter dem Namen Infix verkauft.

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Bei Vektor-Strichzeichnungen zeigt FlexiPDF Haarlinien selbst in der 100-Prozent-Darstellung nicht korrekt an.