c't 11/2019
S. 124
Hintergrund
PC-Markt
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Trend in Prozent

Analyse PC-Markt: Lohnt jetzt der Hardware-Kauf?

Eine gesunkene Nachfrage nach PC-Komponenten sorgt für fallende Preise, nicht nur bei SSDs und Arbeitsspeicher, sondern auch bei leistungsfähigen CPUs. Wer einen Kauf plant, sollte die für die nächsten Monate angekündigten Prozessoren und Grafikkarten berücksichtigen.

Im vergangenen Jahr gingen 260 Millionen Notebooks und Desktop-PCs über die Ladentheken. Vermutlich wären es noch ein paar Millionen Geräte mehr gewesen, wenn die Preise für Flash- und DRAM-Speicher für SSDs und RAM nicht erst zur Jahresmitte ins Rutschen gekommen wären. Zudem hatte Intel mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, was die Prozessoren vorübergehend verteuerte. Das oft herbeigeredete Ende des PCs ist also weiterhin nicht in Sicht. Im zweiten Quartal 2018 legten die Verkäufe laut den Marktforschern von Gartner und IDC sogar wieder zu, nachdem es seit Anfang 2012 ausschließlich abwärts ging.

Verkaufszahlen

Wachstum gab es vor allem in zwei Bereichen: Business und Gaming. Im Hinblick auf das Support-Ende von Windows 7 am 14.1.2020 steigen viele Firmen auf Windows 10 um und aktualisieren deshalb ihren Gerätepark beziehungsweise haben das über die letzten anderthalb Jahre bereits getan. Für 2019 prognostiziert IDC vor allem unter den kleineren Unternehmen noch einige Nachzügler, die beim Wechsel auf die neue Windows-Version ihre Desktop-PCs und Notebooks durch modernere ersetzen.

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