c't 11/2019
S. 93
Test
WLAN-Access-Point mit Mesh-Option
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Vermascht

Access-Point DrayTek VigorAP 903 mit Mesh-Option

Mit seiner Mesh-Option soll der VigorAP 903 WLAN-Lücken dort stopfen, wo kein LAN-Anschluss bereitsteht. Doch aktiviert man die Option, bleiben andere nützliche Funktionen auf der Strecke.

Mit seinen VigorAPs wendet sich DrayTek vorrangig an kleine und mittlere Firmen, die schnelles WLAN mit mehreren logisch getrennten Netzen (VLAN-getaggtes Multi-SSID) als drahtlose Zonen etwa für Mitarbeiter, Kunden, Gäste oder IoT-Geräte benötigen. Ferner haben die Geräte einige, nicht nur in Firmennetzen nützliche Optionen, beispielsweise nutzerindividuelle Authentifizierung über IEEE 802.1x/Radius, Airtime Fairness, damit langsame Clients schnelle nicht über Gebühr ausbremsen, oder Bandsteering, das Dualband-fähige Clients aufs schnellere 5-GHz-Band lotst.

Üblicherweise bindet man in Firmen die Access-Points per Ethernet ins LAN ein, das dann der Backbone für das übers Gebäude verteilte WLAN ist. Neuerdings können DrayTek-APs statt des LANs untereinander aber auch einen eigenen Backbone per WLAN aufbauen, sodass ein in den Mesh-Node-Modus versetztes Gerät als Repeater fungiert. Damit lassen sich Abdeckungslücken auch ohne LAN-Zugang stopfen, was wir mit dem jüngst erschienenen VigorAP 903 ausprobiert haben.

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