c't 11/2019
S. 86
Test
QLC-SSD mit Beschleuniger
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Zwitter-Laufwerk

QLC-SSD mit Optane-Turbo

SSDs mit dem neuen QLC-Flash sind langsam, vor allem beim Schreiben. Intel unterstützt den Flash-Speicher bei der M.2-SSD „Optane Memory H10 with Solid State Storage“ mit einem schnellen Cache mit 3D XPoint.

Die Zweifach-SSD mit dem komplizierten Namen stellt Intel bisher ausschließlich als M.2-Modul mit einer Länge von 80 Millimetern her. Sie ist mit 256, 512 oder 1024 GByte QLC-Flash bestückt; diesem stehen in den beiden größeren Versionen 32 GByte Optane Memory zur Seite, die 256er-Version hat lediglich 16 GByte flotten Zusatzspeicher.

Im Prinzip handelt es sich bei der im Folgenden kurz als H10 bezeichneten Platine um zwei SSDs mit eigenen SSD-Controllern, die mit jeweils zwei PCIe-3.0-Lanes angebunden sind. Erst durch die Installation des Intel-RST-Treibers ab Version 17.2 wird daraus ein Verbund mit dem Optane-Speicher als Cache.

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Intels RST-Treiber verbindet QLC-SSD und Optane Memory. Anwender können einzelne Anwendungen oder das Laden von Anwendungsdateien beschleunigen.