c't 11/2019
S. 64
Vorsicht, Kunde
Fitness-Tracker
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Erhöhter Pulsschlag

Fitbit versagt Garantieleistung

Wenn eine teure Smartwatch trotz sorgsamen Gebrauchs nach wenigen Monaten kaputtgeht, erwartet man von einem Markenhersteller mit Garantieversprechen schnelle Hilfe. Der Support von Fitbit zeigt sich aber in dieser Disziplin recht unsportlich.

Susanne B. hält sich mit verschiedenen Sportarten fit. Um dabei ihre Trainings- und Leistungswerte zu erfassen, legte sie sich Anfang August 2018 eine Versa-Smartwatch der Marke Fitbit zu. Die „Gesundheits- und Fitness-Smartwatch“ kostete 225 Euro und sollte unter anderem Herzfrequenzmessung, Fitness-Tracking und Schlafaufzeichnung bieten.

Ein knappes Dreivierteljahr funktionierte die Uhr tadellos. Ende März besuchte Susanne B. damit ein Schwimmbad. Denn auch zum Schwimmen sollte sich die Uhr eignen. Laut Hersteller ist sie bis 50 Meter Tiefe wasserdicht und zeichnet zudem auch die Zahl der geschwommenen Bahnen auf. Das Schwimmen sollte der Versa also eigentlich nichts ausmachen, zumal im Schwimmbad kaum mehr als 1,80 Meter Wassertiefe vorzufinden sind.

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