c't 12/2019
S. 150
Praxis
Touchpads und Windows 10
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm

Nicht nur gucken, sondern auch anfassen

Präzisions-Touchpads unter Windows 10 ausreizen

Moderne Notebooks haben moderne Touchpads. Dank eines einheitlichen Standards beherrschen sie überraschend praktische Mehrfingergesten.

Denkt man an Touch-Eingabe mit Windows, landet man recht schnell bei Geräten wie Microsofts Surface-Vorzeigeprodukten. Doch auch die klassischen Notebook-Touchpads haben sich weiterentwickelt. Microsoft hat der Entwicklung mit seinem „Precision Touchpad“-Standard Vorschub geleistet. Damit ausgestattete Notebooks gab es schon zu Windows-8.1-Zeiten; in aktuellen Windows-10-Versionen gibt es mehr Funktionen und eine komfortable Konfiguration.

Anders als der Name vermuten lässt, geht es dabei nicht bloß um möglichst genaue Touchpads, sondern vor allem um eine einheitliche Schnittstelle, damit die Touchpad-Hardware direkt mit dem Windows-eigenen Standardtreiber kommunizieren kann. Um qualitative Mindeststandards sicherzustellen, macht Microsoft recht ausführliche Vorgaben für die softwareseitige Implementierung, aber auch für Größe, mechanische Beschaffenheit und ideale Platzierung der Präzisions-Touchpads (siehe ct.de/yq6k). So soll vermieden werden, dass Notebook-Hersteller allzu miese Qualität verbauen. Als Multitouch-Sensoren lassen sich die Touchpads außerdem mit praktischen Mehrfingergesten bedienen, die kaum einer kennt.

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