c't 12/2019
S. 20
Praxis
Desinfec't 2019
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Großer Kehraus

Mit Desinfec’t 2019 auf Virenjagd gehen

Wenn ein Windows-PC Zicken macht, kann Desinfec’t helfen, indem es beispielsweise Viren ausschaltet und Daten aus einem nicht mehr startenden System rettet. Dank verständlicher Assistenten und Icons schaffen das auch PC-Einsteiger. Profis analysieren Computer-Fehler mit verschiedenen Tools.

Mit Desinfec’t kann man im Grunde sofort loslegen: Das Live-System startet direkt von der Heft-DVD. Wer kein DVD-Laufwerk hat, kann das ISO-Image herunterladen und es auf einen USB-Stick kopieren. Wie das Herunterladen funktioniert, steht im Kasten auf Seite21. Für das beste Erlebnis sollte man das Sicherheitstool aber von einem USB-Stick aus benutzen: Erst so entfaltet es sein volles Potenzial und dient neben der Virenjagd auch als Datenrettungstool und Speicherort für wichtige persönliche Dokumente.

Desinfec’t-Stick erstellen

Wenn bei Ihnen gerade Windows läuft, können Sie das Notfallsystem direkt auf einen USB-Stick kopieren, von dem es dann startet. Dafür müssen Sie lediglich die DVD in das Laufwerk einlegen oder das ISO-Image mounten – unter Windows 10 gelingt Letzteres mit einem Doppelklick. Öffnen Sie anschließend den Datenträger im Explorer. Die Anwendung „Desinfect2USB“ verfrachtet das System auf einen Stick. Dieser muss mindestens 16 GByte groß sein, damit der Betrieb so reibungslos wie möglich vonstatten geht. Wir empfehlen, die 64-Bit-Version von Desinfect2USB zu benutzen – das ist die optimale Wahl für alle Computer ab etwa 2009.

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