c't 13/2019
S. 148
Hintergrund
Day-1-Patches von Spielen
Aufmacherbild
Bild: Thorsten Hübner

Gekauft, gepatcht, gespielt

Warum viele Spiele gleich nach dem Kauf erste Updates bekommen und warum diese Day-1-Patches so riesig sind

Vom Laden nach Hause gerast, die Treppe hochgerannt, noch in der Jacke die Spielkonsole angeschmissen – und dann will das nagelneue Spiel erst mal mehrere Gigabytes herunterladen, bevor man loszocken kann. Solche sogenannten Day-1-Patches nerven, doch die Gründe liegen nicht nur in Schludrigkeiten der Entwickler, sondern sind komplexer.

When it’s done – so lautete die legendäre Antwort des Spielestudios 3D Realm auf die Frage, wann Duke Nukem Forever denn nun fertig wird. So viel Entspannung würde anderen Spieleprojekten auch gut tun, doch üblicherweise herrscht ein Interessenkonflikt zwischen den Entwicklern, die ihr Spiel möglichst perfekt haben wollen, und dem Vertrieb, der es schnellstmöglichst und termingerecht im Laden stehen sehen will.

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