c't 13/2019
S. 164
Praxis
3D-Fotos mit dem Smartphone
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Smartphones-Fotos zum Eintauchen

3D-Fotos mit dem Android-Smartphone knipsen

Moderne Smartphones können mehr, als die Hersteller versprechen: Viele Geräte speichern Tiefeninformationen in den Fotos, mit denen man eindrucksvolle 3D-Fotos zaubern kann – beispielsweise für die Facebook-Timeline.

Facebook kann neuerdings Fotos von modernen Smartphones-Kameras in schicke 3D-Fotos verwandeln, die man per Maus oder Kippen des Smartphones zum Leben erweckt. Ansehen kann man solche Fotos überall, aber das Erstellen klappt derzeit offiziell nur mit iPhones. Dabei stecken die nötigen Tiefeninformationen auch in vielen Android-Fotos. Wir haben uns auf die Suche nach den interessanten Daten gemacht und einen Weg gefunden, sie zu extrahieren. Die Tiefenkarten eignen sich nicht nur für Facebook-Posts, sondern auch für kreative Experimente.

Anhand von Tiefenkarten kann man erkennen, wie weit ein Bildbereich von der Kamera entfernt ist. Sie sind denkbar einfach aufgebaut und auch mit dem bloßen Auge auswertbar: Je heller ein Bildbereich ist, desto näher ist er an der Kamera. Viele aktuelle Smartphones erfassen in bestimmten Aufnahmemodi bereits solche 3D-Karten, ohne viel Bohei darum zu machen. Die Daten dienen in erster Linie dem beliebten Bokeh-Effekt, der dafür sorgt, dass der Hintergrund unscharf dargestellt wird (siehe Kasten „Ein bisschen 3D“).

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Mit Depthy kann man noch mehr aus den 3D-Fotos herausholen – etwa animierte GIF-Dateien.