c't 13/2019
S. 126
Test
Enterprise-Linux von Red Hat
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Jung und flexibel

Red Hat Enterprise Linux 8 ist modular

Jedermann kann das angesehene und kommerziell erfolgreichste PC-Linux jetzt kostenlos in Container-Images einsetzen und diese auch weiterverteilen. Ein neues Modul-Konzept schafft Flexibilität bei der Versionswahl, bringt aber auch Einschnitte mit. Container stehen im Fokus, dennoch bleibt Docker außen vor.

Ubuntu mag die bekannteste Linux-Distribution sein, die kommerziell unangefochten wichtigste ist Red Hat Enterprise Linux (RHEL). Deren Macher haben jüngst die achte Generation ihres Betriebssystems veröffentlicht, das Windows im Server-Markt ordentlich Paroli bietet. RHEL8 bricht dabei allerdings mit einigen Traditionen – positiv wie negativ. So wird es jetzt etwa leichter, das Unternehmens-Linux der bald zu IBM gehörenden Rothüte kostenlos zu nutzen. Admins können sich indes nicht mehr darauf verlassen, dass Git, Java oder PostgreSQL zehn Jahre auf dem jetzigen Versionsstand bleiben. Das sind aber nur zwei der wichtigsten Aspekte, die das fast fünf Jahre nach RHEL7 erscheinende RHEL8 auszeichnen.

RHEL kostenlos in Containern einsetzen

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Alle gängigen RHEL-Varianten lassen sich über das gleiche Installationsmedium einrichten.