c't 13/2019
S. 104
Test
Bitwig Studio 3
Aufmacherbild

Musik-Lego

Der modulare Synthesizer-Baukasten in Bitwig Studio 3

Der Berliner Hersteller Bitwig erweitert seine Musiksoftware um einen praktischen Baukasten für modulare Synthesizer. Damit lassen sich im Handumdrehen neue elektronische Instrumente und Effekte basteln.

Modulare Synthesizer erleben derzeit eine Renaissance. Doch Kosten von mehreren tausend Euro für ein Komplettsystem schrecken manchen Einsteiger vom Kauf der Hardware ab. Wer sich in der Welt der Klangstöpselei zunächst umsehen will, probiert das zunächst mit einer Softwaresimulation aus. Kostenlose Angebote findet man beispielsweise beim VCV Rack; wer komplexe Synthesizer und Effekte entwerfen möchte, greift zum Reaktor von Native Instruments. Solche Softwarepakete erfordern jedoch einige Einarbeitungszeit und erheblichen Aufwand, um alle Parameter mit einem übergeordneten Produktionsprogramm (Digital Audio Workstation, DAW) zu steuern.

Bitwig Studio 3 bringt nun erstmals ein modulares Synthesizersystem mit, dessen einfache Bedienung sich nahtlos in die übrigen DAW-Funktionen integriert. Dazu wählt der Anwender aus dem neuen Baukasten „The Grid“ ein Instrument oder einen Audioeffekt und verknüpft auf einem schachbrettartigen Gitterfeld kleine Klang- und Steuermodule nach Belieben mit der Maus.

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