c't 13/2019
S. 96
Test
Android-Smartphone
Aufmacherbild

Mehr Kameras, mehr Display

Das OnePlus 7 Pro ist eine Alternative zu Top-Modellen von Samsung und Huawei

Riesiges, fast randloses Display, Triple-Kamera und Snapdragon 855: Das OnePlus 7 Pro überzeugt im Test. Das Smartphone hat aber seinen Preis.

Mit dem OnePlus 7 Pro will der Hersteller endgültig in die High-End-Riege aufsteigen. Auf der Zutatenliste stehen ein brillantes Display, das fast die gesamte Vorderseite einnimmt, eine im Gehäuse versenkbare Selfie-Kamera auf der Vorder- und eine Triple-Kamera auf der Rückseite, sowie satte Rechenleistung. Das Paket ist auch vom Preis her Oberliga. Drahtlos laden lässt sich das Smartphone aber weiterhin nicht, und auch ein IP-zertifizierter Schutz gegen Wasser und Staub fehlt.

Die auffälligste Neuerung des OnePlus 7 Pro im Vergleich zum Vorgänger: Die Aussparung für die Kamera, der Notch, fehlt. Fast randlos prangt das 6,7 Zoll große OLED-Panel auf der Vorderseite. Der Lautsprecher ist nur als kleiner Schlitz oberhalb des Displays auszumachen – gewöhnungsbedürftig beim Telefonieren. Ein weiterer Lautsprecher sitzt an der Unterseite des Gehäuses. Die Selfiekamera fährt bei Bedarf hörbar aus dem Gehäuse hervor. Registriert das Smartphone, dass es fällt, oder schiebt man sie kurz an, wird sie automatisch eingefahren. Im Test klappte das zuverlässig.

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