c't 14/2019
S. 58
Vorsicht, Kunde
Ärger mit Lenovo
Aufmacherbild

Farbuntiefen

(K)ein hochauflösendes, farbtreues Display im Lenovo-Notebook

Wer viel Geld für ein Notebook mit 4K-Display und 10-Bit-Farbtiefe ausgibt, sollte das auch erhalten. Doch mitunter geht bei solchen Sonderwünschen anscheinend schon mal was schief.

Mitte September 2018 wollte sich Christian M. endlich mal was gönnen: Der begeisterte Grafiker und Fotograf träumte schon länger von einem leistungsstarken Notebook mit Top-Display, auf dem er Fotos und Grafiken endlich in farbgetreuer Darstellung bearbeiten und betrachten kann. Nun sollte dieser Traum in Erfüllung gehen, denn Lenovo bot mit dem ThinkPad P72 endlich ein Modell an, das auch in einer professionellen Ausstattungsvariante lieferbar war.

Auf der Lenovo-Webseite klickte er sich sein Wunschmodell zusammen: Einem Intel Core i7-8850H-Prozessor und 32 GByte RAM stellte er eine Nvidia-Quadro-P3200-Grafik zur Seite. Das Tüpfelchen auf dem „i“ war dann ein 4K-IPS-Display mit 17,3" Diagonale und 10 Bit Farbtiefe. Die mobile Workstation sollte stolze 3476,38 Euro kosten, doch das war es Christian M. wert. Der Kauf erfolgte zwar über die Lenovo-Webseite, wurde aber in Lenovos Auftrag von Digitalriver abgewickelt.

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