c't 14/2019
S. 16
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Apple-News
Aufmacherbild

Die Käsereibe lebt

Apples Mac Pro und Pro Display XDR

Der neue Mac Pro für 6000 US-Dollar verspricht, endlich wieder eine Workstation zu werden, die den Namen auch verdient. Bei der Hardware hat man sich einiges Neues einfallen lassen. Apples 6K-Monitor enthält viel technische Raffinesse – etwas Elementares gibt es aber nur gegen Aufpreis.

Endlich will Apple seinen professionellen Anwendern geben, was sie seit sechs Jahren herbeisehnen: einen Mac Pro, der nicht nur viel Rechenleistung liefert und technisch auf dem aktuellen Stand ist, sondern sich auch nachträglich mit Erweiterungskarten aufrüsten lässt. Beim Styling hat Apple sich am Vorvorgänger mit Alugehäuse und gelochter Front orientiert, der legendären „Käsereibe“. Die Rundfüße kann man durch aufpreispflichtige Rollen ersetzen. Hat man eine Arretierung am Deckel gelöst, lässt sich das Gehäuse als Ganzes nach oben abziehen. Ist der Mac Pro erst einmal nackt, kommt man von allen Seiten an die Komponenten. Viele davon sind so neu, dass andere Workstation-Hersteller sie noch nicht im Programm haben, etwa die CPUs und die Profi-Grafikkarten mit 7-nm-GPU.

28 Kerne und 1,5 TByte RAM

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