c't 15/2019
S. 16
Test
Raspberry Pi 4
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Super-Himbeere

Raspberry Pi 4: 4 GByte RAM, USB 3.0, 4K-Auflösung, mehr Rechenleistung

Mit der vierten Generation des Raspi erfüllt die Raspberry Pi Foundation viele Wünsche der umtriebigen Bastlergemeinde. Die verbesserte Hardware macht neue Projekte möglich, etwa flottere Mini-Server oder Streaming-Clients für 4K-Videos.

Das war eine Überraschung: Fast aus dem Nichts präsentierte die Raspberry Pi Foundation den Raspberry Pi 4 mit schnellerem Hauptprozessor, viel mehr RAM und leistungsfähigeren Schnittstellen wie USB 3.0 und Gigabit Ethernet. Damit werden nun Raspi-Projekte möglich, die zuvor an zu magerem Arbeitsspeicher, zu lahmer USB-2.0-Anbindung oder fehlendem Decoder für H.265-(HEVC-)Video scheiterten.

Dank kluger Entscheidungen bleibt der Preis für den 1-GByte-Raspi sogar fast gleich, nur die Varianten mit 2 oder 4 GByte RAM sind teurer – aber immer noch billiger als die meisten konkurrierende Einplatinencomputer. Doch der Reihe nach.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Falsche Beschriftung der Benchmark-Tabelle

Die Messwerte in der Tabelle mit den Benchmarkergebnissen sind korrekt, aber die obere Beschreibungszeile ist um eine Spalte nach rechts verschoben. Statt openSSR muss es außerdem openSSL heißen.