c't 16/2019
S. 24
Test
Ryzen 3000: Spieleleistung
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Spielfreudig

Gaming-Leistung von Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3800X

In hochparallelen Anwendungen zu glänzen ist das eine, aber in PC-Spielen lagen die AMD-Prozessoren vergangener Jahre noch hinten. Der neue Ryzen 3000 wirft hohen Takt und hohe Pro-MHz-Leistung in die Waagschale, um Intels Core-i-9000 Paroli zu bieten.

Anwendungen lagen AMD-Prozessoren schon lange besser als Spiele. Gut parallelisierte Programme etwa fürs Rendering oder zur Videobearbeitung reizten schon die bisherigen Ryzen-Generationen gut aus und Intel hatte Mühe, mit hastig nachgeschobenen, teuren Achtkern-CPUs für die LGA1151v2-Plattform mitzuhalten. Mit Ryzen 2000 zog AMD in der Anwendungsleistung praktisch gleich. Der Ryzen 7 2700X erreicht in Benchmarks wie dem Rendering-Programm Blender oder dem Video-Transcoder Handbrake dieselbe Performance wie Intels 500 Euro teure Mittelklasse-CPU Core i9-9900K und ist dabei knapp 200 Euro günstiger.

Nur Anwendungen, die wie Office-Programme noch stark von der Singlethreading-Leistung abhingen, waren Intels Bastion. Und auch wenn Spiele zum Teil von mehr als vier Kernen profitieren, zählten auch diese zur Domäne von Intel.

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