c't 17/2019
S. 180
Know-how
Mail-Protokolle

Postgeflüster

POP3, IMAP, SMTP & Co. schnell erklärt

Ein Mailkonto auf PC oder Smartphone von Hand einzurichten hat etwas von einem Ratespiel. Doch für Fragen nach Serveradressen, Protokollen und Portnummern hätten wir einen Spickzettel.

Wenn man ein Mailprogramm auf einem Desktop-Rechner oder Mobilgerät neu einrichtet oder ein Mailkonto hinzufügt, reicht bei populären Mail-Providern wie GMX oder Google Mail meist die Eingabe der Absenderadresse und des zugehörigen Passworts. Die restlichen benötigten Einstellungen versucht das Mailprogramm selbst zu ermitteln. Dazu gibt es verschiedene Techniken wie Autodiscover oder Autoconfig, bei denen ein Server auf Anfrage die nötigen Infos in XML-Dateien liefert[1]. Manche Mailprogramme fragen auch interne oder externe Datenbanken ab. Nur wenn die erforderlichen Daten nicht ermittelt werden können, müssen Sie die passenden Parameter per Hand eintragen.

Dann gilt es, sich mit Begriffen wie POP3, IMAP, SMTP, TLS, STARTTLS und Portnummern auseinanderzusetzen und die richtigen Angaben in den Konfigurationsdialog des Mailprogramms einzutragen. Die notwendigen Daten erhalten Sie vom IT-Verantwortlichen für Ihren Arbeitsplatz oder Sie konsultieren die Support-Webseiten Ihres Mailanbieters. Eine umfangreiche Übersicht findet sich auch unter ct.de/y9py. Die meisten der Angaben für Ihren Provider können Sie einfach abtippen. Lediglich bei der Wahl des Postempfangsprotokolls haben Sie manchmal die Wahl.

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