c't 18/2019
S. 156
Praxis
Kubernetes
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Container à la K

Container-Orchestrator Kubernetes: Einstieg für Docker-Kenner

Betreiber von großen Container-Umgebungen stoßen irgendwann an die Grenzen dessen, was mit Docker möglich ist. Der Container-Verwalter Kubernetes verspricht Abhilfe, der Einstieg ist aber auch für erfahrene Docker-Nutzer nicht ganz leicht. Mit einem Beispiel-Setup aus Raspis kann man erste Erfahrungen sammeln.

Docker hat die Technik der Linux-Container handlich und damit populär gemacht und ist die erste Wahl für kleine und mittelgroße Umgebungen. Wird die Infrastruktur irgendwann größer, steigen viele auf Docker Swarm um und betreiben mehrere Docker-Hosts im Verbund.

Bei wirklich großen Umgebungen – etwa einer Webseite, die weltweit erreichbar sein soll, hohe Lastspitzen abfangen muss und auf vielen Servern in mehreren Clouds und auch im eigenen Rechenzentrum zugleich laufen soll, braucht es einen ausgewachsenen Container-Orchestrator wie Kubernetes. Die Software ist schnell zum Industriestandard für die Container-Verwaltung geworden und die Nachfrage nach Kubernetes-Experten in Unternehmen ist groß. Wer aus Neugier oder beruflichem Interesse den Schritt von Docker zu Kubernetes gehen will, steht vor der Herausforderung, nicht nur neue Begriffe lernen zu müssen, sondern nebenbei eine realistische Testumgebung, am besten aus mehreren Maschinen, betreiben zu müssen – oder Geld bei Cloud-Anbietern auszugeben. Mit ein paar Raspis kann man ein ausfallsicheres Kubernetes-Cluster zum Ausprobieren schnell selbst einrichten und in Kubernetes einsteigen.

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