c't 18/2019
S. 55
News
Chrome 76, Like-Buttons

Chrome verbirgt „www“

Kein „https“, kein „www“: Chrome blendet Adressbestandteile aus.

Googles Browser Chrome soll in Version 76 Nutzer stärker auf Progressive Web Apps (PWA) aufmerksam machen, also Websites, die sich als Apps installieren lassen. Er zeigt dazu in der Adressleiste einen Hinweis an, wenn der Browser die geöffnete Webseite als PWA erkennt. Für eine andere Neuerung der Adressleiste gibt es in Chromes Bug-Tracker viel Kritik: Die Adressbestandteile „www“ und „https://“ blendet der Browser nun aus.

Der Browser unterstützt das CSS-Merkmal prefers-color-scheme, das die Auslieferung einer Dunkel-Version einer Website erleichtert. Er drängt Flash weiter ins Abseits – ab sofort blockiert Chrome das Plug-in in der Standardeinstellung. (jo@ct.de)

Websites beim „Like“-Button mitverantwortlich

Heise stellt zwei Hilfsmittel bereit, mit denen Webmaster den Datenhunger sozialer Medien bändigen können: Embetty – hier an dem Icon rechts unten zu erkennen – und Shariff.

Facebooks Like-Button überträgt die IP-Adresse, die Browser-Kennung, Datum und Zeit des Aufrufs – auch ohne dass der Knopf angeklickt wurde und unabhängig davon, ob der Nutzer einen Facebook-Account hat. Der Europäische Gerichtshof entschied nun (Rechtssache C-40/17), dass Seitenbetreiber für die Erhebung und Übermittlung von Daten durch den Button mit verantwortlich sind. Deshalb müssen sie die Nutzer darüber informieren und eventuell deren Zustimmung dazu einholen. (jo@ct.de)

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