c't 19/2019
S. 121
Praxis
Steckdosen ohne Cloud nutzen
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Smarte Steckdosen ohne Hersteller-Cloud betreiben

Die Steuerung per Cloud ist bequem, aber man gibt viele Daten preis. Wir zeigen, welche Modelle auch ohne Cloudverbindung laufen und wie das geht.

Ein Kommando im Smart Home hat fast immer einen langen Weg hinter sich: vom Sprachassistenten oder der App aufgenommen, zur Analyse in dessen Cloud geschickt und dort verarbeitet. Dann geht die Reise weiter in die Cloud vom Hersteller des zu steuernden Gerätes und von dort zurück ins intelligente Eigenheim. Viele Daten fließen, damit die nur selten genutzten Spielkonsolen an der smarten Steckdose nicht unnötig Strom verdödeln.

Man kann den Weg aber auch abkürzen: Man tippt einen Knopf an, die Smart-Home-Steuerung sendet per MQTT (oder einem anderen Protokoll) ein Kommando an die Schaltsteckdose. Fertig. Dabei hat kein Byte das Heimnetz verlassen. Damit das klappt, muss man bei den meisten Steckdosen die Firmware austauschen. Das gelingt bei vielen sogar ohne Lötkolben. Manche muss man nur mit der richtigen Software ansteuern, andere sind von der Cloud untrennbar.

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