c't 2/2019
S. 21
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Flottes Netz über Thunderbolt 3

Die Adapter QNAP QNA-T310G1T und G1S binden Rechner mit Thunderbolt-3-Port in schnelle LANs ein.

Für Computer mit Thunderbolt-3-Port (TB3) hat QNAP zwei Ethernet-Adapter ins Programm genommen: Das Modell QNA-T310G1T enthält einen RJ45-Port für Twisted-Pair-Kabel, der Daten mit 100 MBit/s oder 1, 2,5 und 5 bis 10 GBit/s überträgt (NBase-T und 10GBase-T). Sein Geschwisterchen G1S ist mit einem 10 GBit/s schnellen SFP+-Port für Glasfasermodule oder Direct-Attach-Kabel bestückt.

Laut QNAP funktionieren beide Adapter unter Windows mit einem herunterzuladenden Treiber des PHY-Chip-Herstellers Aquantia (Windows ab 7, auch 32-Bit-Versionen, Server 2012 und 2016). macOS ab 10.13.3 sollte die Adapter ohne Treiberinstallation erkennen.

Die mit den PHYs AQC100 und 107 bestückten Adapter sollten auch unter Linux laufen: Im TB3-Adapter Sonnet Solo 10G (Test in c’t 20/2018, S. 46) arbeitete der AQC107 einwandfrei mit Xubuntu 18.04.1. Der SFP+-Adapter QNA-T310G1S kostet rund 190 Euro, die NBase-T-Variante QNA-T310G1T ist mit 215 Euro etwas teurer. (ea@ct.de)

Funktaster für Fritzboxen

Der Funktaster Fritz!DECT 400 steuert über die Fritzbox eine oder mehrere Schaltsteckdosen.

AVM hat einen DECT-Funktaster für Smart Homes herausgebracht: Der 35 Euro teure Fritz!DECT 400 wird über die energiesparsame DECT-Variante ULE mit einer Fritzbox verbunden, die mit FritzOS 7.01 oder neuer laufen muss. Eine CR123A-Batterie versorgt den Taster mit Strom.

Betätigungen quittiert der Taster durch Blinken und steuert dann über die Fritzbox eine oder mehrere DECT-Steckdosen; laut AVM eignen sich die hauseigenen Modelle Fritz!DECT 200 und 210. Das Schalten nach Vorlagen in der Fritzbox – Rezepte beispielsweise für zeitgesteuerte Aktionen – will AVM per Firmware-Update nachliefern. Ob sich der Taster über AVMs HTTP-XML-API auch in externe Smart-Home-Zentralen integrieren lässt, werden wir für eine der kommenden c’t-Ausgaben prüfen. (amo@ct.de)

40G-Patchkabel

Cat.8-Patchkabel sollen Server und Switches in Rechenzentren über maximal 30 Meter mit 40 GBit/s verbinden.

Mit 10 Gigabit/s über 10GBase-T ist das Twisted-Pair-Kupferkabel noch nicht am Ende: Der IEEE-Standard 802.3bq definiert Geschwindigkeiten von 25 und 40 GBit/s für bis zu 30 Meter lange Kabelstrecken in Rechenzentren. 25GBase-T und 40GBase-T sollen über diese Distanz kostengünstiger sein als Glasfaserverbindungen. Für 40GBase-T hat die TTL Network GmbH nun Patchkabel gemäß Cat. 8 ins Programm genommen. Die Serie „TTLan Cat.8 S/FTP“ ist in zehn Längen (0,5 bis 25 Meter) lieferbar. (ea@ct.de)

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