c't 20/2019
S. 122
Projekt
Haustiersimulation
Aufmacherbild

Programmier-Tier

Projekt für Grundschüler: Mikrocontroller simuliert Haustier

Wellensittich, Katze, Hund oder sogar Pferd – fast alle Kinder wünschen sich ein Haustier. Wie viele Bedürfnisse so ein zusätzliches Familienmitglied hat, machen sie sich nicht immer klar. Mit einem – daheim oder im Schulunterricht – selbst gebauten Haustiersimulator können sie sich konstruktiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Mit dem freien Unterrichtsmaterial „CoALA – Code A Little Animal“ (siehe ct.de/y2wr) lässt sich mit einem Mikrocontroller ein Haustier simulieren. Sie brauchen dazu einen Calliope mini oder einen BBC micro:bit. Beide Mikrocontroller sind in erster Linie für Bildungseinrichtungen gedacht, können aber auch von Privatpersonen fürs Basteln daheim gekauft werden. Weiter benötigen Sie: leitfähiges Kupferklebeband, ein paar Krokoklemmen, etwas Plastik, Pappe, Schere und Kleber. In der in diesem Artikel vorgestellten Variante gelingt das Projekt schon mit Grundschulkindern prima.

Die Programmierung des Mikrocontrollers erfolgt mit der visuellen Programmiersprache MakeCode. Es gibt diverse Editoren für Calliope mini und BBC micro:bit [1], in denen Code aus bunten Blöcken zusammengebaut wird. Den für dieses Projekt verwendeten MakeCode-Editor finden Sie über ct.de/y2wr. In der hier vorgestellten, einfachen Variante lässt sich ganz simpel messen, ob es dem Haustier gut geht. Die einsteigerfreundliche MakeCode-Programmierung sorgt dafür, dass der Mikrocontroller die Messwerte richtig verarbeitet.

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Weitere Bilder

Programmier-Tier (1 Bilder)

Das Tier mag auch nicht auf den Rücken gelegt werden – das Display des Mikrocontrollers zeigt in diesem Fall nach unten. Liefert die Abfrage auf diesen Zustand ein „wahr“, piepst das Tier einen hohen Ton.