c't 23/2019
S. 142
Praxis
Software-Installation

Gekonnt auspacken

Software sinnvoll installieren

Moderne Setup-Routinen lassen dem Anwender häufig die Wahl, ob er ein Programm global oder nur für sich installieren möchte. Die Antwort sollte wohlüberlegt sein.

Eine Windows-Anwendung zu installieren ist in der Regel schnell erledigt: das Setup-Programm starten, ein paar Mal auf „Weiter“ klicken, allenfalls noch die Lizenzbestimmungen abnicken, fertig. Wer das Ganze allzu unbedacht angeht, vergibt allerdings häufig gleich mehrere Chancen, das Ergebnis seinen Wünschen anzupassen. Nicht selten fängt man sich sogar ein unerwünschtes Browser-Plug-in oder anderen Werbemüll ein. In immer mehr Installationsroutinen taucht seit einiger Zeit auch eine Frage auf, deren Beantwortung mehr Auswirkungen hat, als sich auf den ersten Blick erschließt: Soll das Programm nach der Installation für alle Benutzer oder nur für das gerade angemeldete Konto zur Verfügung stehen?

Diese Frage ist gar nicht so einfach sinnvoll zu beantworten, denn was technisch dahinter steckt, unterscheidet sich von Programm zu Programm: Bei manchen Installationsroutinen entscheidet sich damit, wo die eigentliche Anwendung auf der Platte landet, andere machen davon nur abhängig, wer ein Programmsymbol im Startmenü oder auf dem Desktop zu sehen bekommt. Selbst auf einem Rechner, der nur von einem einzigen Benutzer verwendet wird, ist die Antwort nicht egal.

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