c't 23/2019
S. 116
Test & Beratung
Datei-Manager
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Bild: Albert Hulm

Datenjongleure

Sechs alternative Dateimanager für Windows

Aus dem Windows-Explorer ist ein ordentlicher Dateimanager geworden, leider nach wie vor mit nur einem Ordnerinhalt pro Fenster. Wir testen sechs Alternativen, die sich an einem über 30 Jahre alten DOS-Veteranen orientieren.

Seit Microsoft mit Windows 95 den Datei-Manager in Rente geschickt hat, kopiert, verschiebt und löscht man Dateien und Ordner mit dem Windows-Explorer. Dessen Aufgabengebiet ist noch umfangreicher; er fungiert als Shell und ist auch zum Beispiel für das Startmenü, den Desktop, die Taskleiste und für die meisten von anderen Anwendungen geöffneten Dateidialoge zuständig.

Im Lauf der Zeit und der Windows-Versionen hat der anfangs wenig geliebte Explorer als Dateimanager viel dazugelernt. Dennoch macht er viele Anwender, die viel mit Ordnern und Dateien hantieren, nicht glücklich. Das liegt vor allem daran, dass Microsoft auf dem Ein-Ordner-pro-Fenster-Konzept beharrt. Wer Dateien oder Verzeichnisse von A nach B kopieren oder verschieben muss, ohne mit der Zwischenablage zu hantieren, hat gern beide Ordnerinhalte vor sich. Das geht mit dem Explorer, nur muss man dazu selbst ein zweites Fenster öffnen und beide passend zurechtzupfen.

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