c't 23/2019
S. 96
Test & Beratung
Aufmacherbild

Funkbecher

Der akkubetriebene Becher von Ember hält nicht nur warm, sondern funkt obendrein mit Bluetooth. Aber wozu eigentlich?

Sie glauben, ein Kaffeebecher mit Heizplatte sei der Gipfel der Büro-Dekadenz? Falsch, es geht noch mondäner: Der Ember Travel Mug hält Heißgetränke nicht nur am eigenen Schreibtisch warm, sondern dank Akku auch im Konferenzraum oder unterwegs. Obendrein ist er per Bluetooth mit Android- oder iOS-Mobilgerät verbunden und zeigt auf Wunsch die aktuelle Getränketemperatur auf dem grobpixeligen LC-Display an. Die Spielerei mit App und Bluetooth ist eigentlich unnötig: Hauptsächlich ändert man so den beim Einschalten des Bechers angezeigten Namen – die gewünschte Temperatur lässt sich auch über einen Drehring am Becherboden einstellen. Die iPhone-App überträgt zusätzlich die ungefähre Koffeinzufuhr an Apple Health, viel komfortabler als manuelle Erfassung ist das jedoch nicht.

Tabelle
Tabelle: Ember Travel Mug

Als reiner Heizbecher funktioniert der Ember Mug aber ordentlich: Die gewünschte Trinktemperatur wurde bei unseren Tests anderthalb Stunden lang zuverlässig gehalten, auf dem Ladetablett den gesamten Arbeitstag über. Ein Deckel wird mitgeliefert, sodass man den Becher auch in der Tasche sicher transportieren oder ihn als Einwegbecher-Ersatz im Coffeeshop verwenden kann – wenn er denn mit seinen fast 19 Zentimetern unter die Kaffeemaschine passt. (jkj@ct.de)

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