c't 23/2019
S. 52
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App-Vermehrung für macOS

Apples Catalina: Macs profitieren von iPads

Apple krempelt sein Betriebssystem um und löst die markante Medien-Software iTunes in Einzelteile auf. Weitreichendere Folgen könnte das Projekt „Catalyst“ haben, das iPad-Software den Weg auf Macs ebnen soll.

Anfang Oktober hat Apple wie angekündigt macOS Catalina zum Download freigegeben. Beachtenswert an Catalina ist, dass das Betriebssystem mit dem Projekt „Catalyst“ Entwicklern eine Plattform bietet, über die sie iPad-Apps mit kleinerem Aufwand als zuvor für macOS anpassen können. Das soll eine ganze Reihe frischer Software auf den Mac bringen. Beobachter erwarten unter anderem eine App des Kommunikationsdienstes Twitter und des Projektmanagers Jira.

In Redmond dürfte man die Entwicklung mit einem letzten Seufzer des Bedauerns zur Kenntnis nehmen. Microsoft wollte vor einigen Jahren den umgekehrten Weg gehen und seine Windows-Phone-Plattform mit den Kräften seines Desktop-Betriebssystems und den Software-Suiten päppeln, um dann ebenfalls von den Synergien zwischen Desktop- und Mobil-Welten zu profitieren. Doch Windows Phone liegt nach aussichtslosem Kampf um Marktanteile auf dem Friedhof der Ex-Systeme (https://ct.de/-4544662).

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