c't 25/2019
S. 158
Wissen
Windows-Rechteverwaltung
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Bild: Rudolf A. Blaha

Einlasskontrolle

Das Rechte-System von Windows

Windows schützt Dateien, Ordner und viele andere Betriebssystemobjekte vor unberechtigten Zugriffen. Das kann man sich durchaus zunutze machen, sollte dazu aber die dahinter steckenden Mechanismen kennen.

Man versucht, unter Windows eine Datei zu speichern oder zu löschen, und erntet eine Fehlermeldung, die besagt, dass die eigenen Rechte für diesen Vorgang nicht ausreichen. Dabei ist man doch eigentlich Administrator und sollte als solcher alle Rechte besitzen. Je nach Sichtweise gilt das leider oder glücklicherweise zumindest für Systemdateien nicht unbedingt.

Wenn es sich nicht gerade um eine Systemdatei im Windows-Ordner handelt, kann man den Fehler in der Regel auf zwei verschiedene Arten beheben: Die erste besteht darin, sich echte Administratorrechte zu besorgen. Alternativ kann man versuchen, die Sicherheitseinstellungen der betroffenen Datei oder des Ordners zu ändern. Dazu ruft man deren Eigenschaften im Explorer auf, wechselt auf die Seite „Sicherheit“ und klickt auf „Bearbeiten“. Dort kann man dann das eigene Benutzerkonto der Liste der Benutzernamen hinzufügen. Ist das dort schon vorhanden, reicht es, unten das Häkchen hinter der gewünschten Berechtigung zu setzen. Bei Systemdateien helfen oft beide Herangehensweisen nicht – was meistens sinnvoll ist, weil man sich durch allzu sorgloses Erweitern von Rechten schnell Sicherheitslöcher einfängt.

Wer trotzdem die Sicherheitseinstellungen seines Systems und der von ihm verwalteten Dateien, Ordner und anderen Objekten bearbeiten möchte, sollte wissen, was dabei hinter den Kulissen passiert. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Bestandteile der Sicherheitsinfrastruktur von Windows 10.

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