c't 25/2019
S. 112
Test & Beratung
Samsung Galaxy Fold 5G
Aufmacherbild

Origamikünstler

Samsungs Falt-Smartphone Galaxy Fold 5G im Test

Das Tablet in der Hosentasche: Mit seinem faltbaren 7,3-Zoll-Bildschirm ist das Galaxy Fold 5G ein echter Verwandlungskünstler. Die große Frage: Wie praktisch ist das?

Eins ist sicher: Samsungs Falt-Telefon Galaxy Fold 5G fällt auf, und das ist im Smartphone-Business inzwischen ganz schön selten. Konnte man sich vor zehn Jahren mit einem iPhone als solventer Technikkenner in der Öffentlichkeit profilieren, gibt es heutzutage quasi keine Smartphones mehr, die sofort auffallen oder auf die man sogar in der Öffentlichkeit angesprochen wird – von Fremden. Letzteres ist uns beim Praxistest des Fold 5G tatsächlich mehrfach passiert, zum Beispiel beim QR-Code-Scannen am Flughafengate oder im Café. Wer also einen „Conversation-Starter“ braucht, ist mit dem Faltphone gut bedient. Das Doofe nur: Es kostet 2100 Euro, also mehr als dreimal so viel wie das meistverkaufte Smartphone des ersten Halbjahres, das iPhone XR.

Ein anderer, zumindest potenzieller, Wermutstropfen ist das Faltdisplay selbst: Schon vor der Vorstellung äußerten sich Technikfans skeptisch zur Langlebigkeit von Display und Scharnier, zum Beispiel im Forum auf heise.de. Als Samsung dann die erste Version des Fold im April an einige Tester verschickte, bewahrheitete sich die Skepsis: Mehrere Geräte gingen bereits in den ersten Stunden kaputt. Der Marktstart wurde daraufhin erst einmal abgeblasen.

Kommentieren