c't 25/2019
S. 51
aktuell
Netze

Firmen-WLAN für draußen

Der Watchguard AP327X soll Außengelände mit Wi-Fi-5-WLAN versorgen, ist wasserdicht und arbeitet zwischen –40 und +65 °C.

Zwar ist der nächste WLAN-Standard Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax) schon im Anrollen, aber bisher bringen damit erhältliche Produkte zu wenig Vorteile gegenüber dem Vorgänger (ct.de/-4544792). Deshalb ist Wi-Fi 5 (IEEE 802.11ac) noch einige Zeit interessant und so haben zwei Hersteller neue Outdoor-Access-Points herausgebracht.

Der AP327X des mit Firewalls groß gewordenen US-Unternehmens Watchguard funkt mit zwei MIMO-Streams in beiden Bändern (Wi-Fi 4 (2) / Wi-Fi 5 (2), IEEE 802.11n-300/ac-867), wird per PoE+ (802.3at) übers LAN-Kabel mit Energie versorgt und kann das Netz an einem zweiten Ethernet-Port weitergeben. Das mit einem Qualcomm-Chip IPQ4029 bestückte Gerät lässt sich ausschließlich per Cloud-Abo oder Firewall-Erweiterung steuern. Es ist staub- und wasserdicht nach IP67 sowie für den Betrieb zwischen –40 °C und +65 °C spezifiziert. Der ohne Antennen gelieferte AP327X kostet 919 Euro inklusive einem Jahr Cloud-Dienst.

Die Outdoor-Modelle Lancom OAP-1700B und OAP-1702B funken mit drei bis vier Streams (11n-450 / 11ac-1733) und enthalten ein Bluetooth-Modul (BLE) für Beaconing-Anwendungen. Das 1700B-Modell hat interne Sektor-Antennen, die Variante 1702B acht austauschbare externe Rundstrahler. Anders als der Watchguard-AP lassen sich die Lancom-Basen auch autonom betreiben, also ohne Controller. Sie kosten 1665 und 1784 Euro. (ea@ct.de)

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