c't 25/2019
S. 32
Titel
Fake News: Fact-Checker und Lernquellen
Aufmacherbild

Wege zur Wahrheit

Faktenchecks und Medienbildung – Hilfe zur Selbsthilfe

Allzu unkritischer Medienkonsum ist Gift für die demokratische Gesellschaft. Einige Kniffe sorgen dafür, dass man Wahrheit schnell von Fake unterscheiden kann, und Fact-Checking-Portale helfen dabei. Für Lehrer und Eltern gibt es Angebote, die den Nachwuchs spielerisch sensibilisieren.

Nicht nur die sozialen Medien fungieren als Lügenschleudern, auch vermeintlich seriöse Quellen recherchieren nicht immer sauber. Einen bequemen Umgang mit Falschinformationen gibt es nicht. Wer auf fischige Texte, auffällige Bilder, unglaubwürdige Audio- und Videodateien oder verdächtige Posts und Chats in sozialen Medien stößt, muss die Informationen kritisch betrachten, in Frage stellen und gegenchecken.

Gerade Jugendliche haben mit dieser mühsamen, aber notwendigen Haltung gegenüber Fake News aller Art ihre Schwierigkeiten. Experten bescheinigen deutschen Schülern meist nur mittelmäßige Kenntnisse in Medienkunde. Gerade ist eine neue ICILS-Studie erschienen. In dieser internationalen Vergleichsstudie werden Computer- und Informationskompetenzen von Achtklässlern untersucht. Demnach ist etwa ein Drittel der Schüler nicht in der Lage, Informationen reflektiert zu bewerten.

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