c't 6/2019
S. 134
Test
Notebook-GPUs
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RTX Mobile

Nvidias Notebook-Grafikchips GeForce RTX 2080, RTX 2070 und RTX 2060 im Test

Über zwei Jahre mussten Spieler auf neue Mobil-GPUs warten, nun sind die ersten Gaming-Notebooks mit GeForce-RTX-GPUs verfügbar. Sie liefern nicht nur hohe Bildraten, sondern dank Raytracing-Unterstützung auch realistische Spiegelungen.

Für Desktop-PCs gibt es seit letztem Herbst neue Grafikchips: Im September und Oktober kamen GeForce RTX 2080 und GeForce RTX 2070 auf den Markt. Das kleinere Geschwisterchen GeForce RTX 2060 folgte Mitte Januar. Spieler, die lieber am Notebook zocken, weil sie öfter zwischen verschiedenen Orten wechseln oder ein kompakteres Gerät haben möchten, mussten sich hingegen länger gedulden: Die ersten Geräte mit den Mobilablegern der GeForce-RTX-20-Serie werden erst seit kurzem ausgeliefert. Wie die Desktop-Varianten heißen die Notebook-Ableger GeForce RTX 2080, RTX 2070 und RTX 2060.

Dennoch gibt es Unterschiede zu den gleichnamigen Desktop-Modellen. So gibt es die leistungsstärksten (und stromhungrigsten) Modelle RTX 2080 und RTX 2070 in je zwei Varianten: als Max-P-Modell mit maximaler Leistung und als Max-Q-Modell mit reduzierter Performance. Letztere erlauben in Anlehnung an Intels Ultrabook-Kampagne sehr flache Notebooks. Nvidias Vorgabe beläuft sich auf maximal 2,5 Zentimeter, doch manche Hersteller sind schon bei der 2-Zentimeter-Marke angelangt – wohlgemerkt mit dem Topmodell RTX 2080. In so dünne Gehäuse passen keine Kühlsysteme, die die Abwärme von Max-P- oder Desktop-Modellen zuverlässig abführen könnten.

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