c't 6/2019
S. 120
Test
HDR-Gaming-Monitore
Aufmacherbild

Dunkel, hell, bunt, schnell

Sechs flinke HDR-Gaming-Monitore mit 27 und 32 Zoll

Gaming-Monitore sollen Spiele schick und schnell in Szene setzen. Doch hohe Auflösung und kurze Schaltzeiten sind nicht alles – mit HDR-Effekten machen Spielentwickler ihre 3D-Welten noch schicker. Inzwischen gibt es brauchbare HDR-Displays schon ab 500 Euro.

Es erscheinen immer mehr Spieletitel mit Unterstützung des hohen Dynamikumfangs – unter anderem Battlefield V, Shadow of the Tomb Raider und das brandneue Metro: Exodus mit HDR – und das Angebot an passenden Displays steigt. Der Aufpreis gegenüber klassischen Gaming-Monitoren fällt meist sogar moderat aus.

Um uns ein Bild davon zu machen, wie die schöne neue HDR-Welt in der Praxis aussieht, holten wir uns sechs HDR-fähige Gaming-Displays mit Diagonalen von 27 und 32 Zoll ins Labor. Alle zeigen mindestens WQHD-Auflösung (2560 × 1440 Pixel) und decken einen Farbraum ab, der weit über sRGB hinausgeht und annähernd DCI-P3 erreicht. Preisbrecher im Feld ist der 32-Zöller HP Pavilion Gaming HDR-Monitor für 400 Euro. LG schickt den 32GK850F für 500 Euro ins Rennen, Samsung den gebogenen C32HG70 für 500 Euro. AOCs 27-Zöller Agon AG273QX ist ebenfalls gebogen und tendiert Richtung 600 Euro. Die preisliche Spitze bilden der Acer Predator X27 und Asus ROG Swift PG27UQ ab 2300 Euro, die auf 27 Zoll 3840 × 2160 Pixel unterbringen und ein in 384 Zonen unterteiltes, lokal dimmbares LED-Backlight nutzen.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Schaltzeiten vertauscht

In der Tabelle sind die Bewertungen der Schaltzeiten für den Acer Predator X27 und den Asus PQ27UQ vertauscht. Das Acer-Display ist "gut" (+), der schnellere Asus-Monitor ist "sehr gut" (++).

Weitere Bilder

Dunkel, hell, bunt, schnell (1 Bilder)

Seit dem GeForce-Treiber 417.71 können Nvidia-Grafikkarten ab der Pascal-Generation auch FreeSync-Displays mit variabler Bildrate ansteuern.