c't 6/2019
S. 90
Test
Server-Mainboards
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Xeon-Platinen

Zwei Mainboards für Server mit Intel Xeon E-2100

Für kleine Server empfiehlt Intel den Xeon E-2100, der aktuellen Core-i-Prozessoren gleicht, aber ECC-Speicher ansteuert. Dazu braucht man passende Mainboards: Wir stellen zwei mit IPMI-Fernwartung vor.

Vier bis sechs Prozessorkerne, bis zu 128 GByte RAM, sechs SATA-Ports, zweimal Gigabit-Ethernet: Das genügt für viele Server in Kleinfirmen, mittelgroßen Teams und Firmenfilialen. Seit Jahren verkauft Intel dafür Prozessoren der Familie Xeon E3-1200, das sind Ableger der jeweils aktuellen Core-i-Typen. Neu ist der etwas anders benannte Xeon E-2100 mit bis zu sechs Kernen als Verwandter der Core-i-Familie „Coffee Lake Refresh“ alias Core i-9000. Diese Xeons laufen nur auf Mainboards mit den Chipsätzen C246 und C242, wovon ersterer eher auf Workstations zielt und letzterer auf Server. Der C242 tritt typischerweise zusammen mit einem Fernwartungschip auf, zum Beispiel auf dem Mini-ITX-Board Asus P11C-I und auf dem Micro-ATX-Board Supermicro X11SCL-F. Ersteres bekommt man ab rund 180 Euro; um die Fernwartung nutzen zu können, muss man dann aber noch 40 Euro drauflegen, nämlich für das Flash-Erweiterungsmodul Asus ASMB9-iKVM. Beim rund 200 Euro teuren Supermicro X11SCL-F funktioniert Fernwartung ohne Aufpreis.

Xeonismus

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