c't 8/2019
S. 162
Praxis
Remotedesktop mit Windows Server
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Bild: Thorsten Hübner

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Windows Server als Terminalserver einrichten

Mit Windows Server stellen Administratoren ihren Nutzern Programme oder ganze Desktops über das Netzwerk zur Verfügung. Viele nützliche Funktionen finden sich aber nicht auf Anhieb.

Dass man mit dem Remotedesktop-Protokoll nicht nur einen Wartungszugang zum PC mit Windows einrichten, sondern zu Hause oder im kleinen Büro auch Programme und Desktops aus der Ferne auch von Tablets und Handys nutzen kann, haben wir bereits gezeigt [1]. Mit Tricks wie dem Open-Source-Tool „rdpwrap“ können Sie auch Windows 10 so aufbohren, dass es mehrere gleichzeitige Verbindungen akzeptiert.

Im professionellen Umfeld führt aber kein Weg an Windows Server vorbei, wenn Sie mehreren Nutzern Desktops oder einzelne Programme aus der Ferne zugänglich machen möchten. Ein solcher Server wird als Terminalserver bezeichnet. Die Unterschiede zwischen den Betriebssystemen sind aus Nutzersicht überschaubar – wer einen Desktop von Windows Server 2019 vorgesetzt bekommt, wird genau hinsehen müssen, bevor er merkt, dass er kein aktuelles Windows 10 vor sich hat. Der Einsatz von Windows Server als Terminalserver erklärt, warum eine neue Server-Version (erscheint meist alle drei Jahre) immer auch den Desktop-Schnickschnack, alle Veränderungen bei Cortana oder Apps eingebaut bekommt, die Windows-10-Nutzer alle halbe Jahre installieren dürfen.

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