c't 8/2019
S. 108
Kaufberatung
Kleine Server: Betriebssysteme
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Mit und ohne Bastelei

Hilfe für die Server-Betriebssystemauswahl

Wenn ein einfaches NAS den Ansprüchen nicht mehr genügt und Clouddienste nicht infrage kommen, hilft ein eigener Server. Welches Betriebssystem darauf das richtige ist, hängt sowohl von den Anforderungen als auch vom eigenen Background ab.

Ein eigener Server, der üblicherweise durchgehend läuft, kann allerhand nützliche Dinge erledigen: Dateien bereitstellen, Drucker verwalten, E-Mails empfangen, senden und aufbewahren, gemeinsame Kalender parat halten, die Musik- und Filmsammlung organisieren und an Abspielgeräte liefern, als Ziel für Backups dienen, die Update-Verteilung dosieren, seinen Nutzern weitere Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen, das smarte Heim auf Trab halten und mehr.

Bei der Auswahl eines Betriebssystems für Ihren Server sollten Sie sich nicht allein von den Features leiten lassen: Es ist nicht alles sinnvoll, was möglich ist. Die tollsten Funktionen nützen nichts, wenn Sie sie nicht gezähmt bekommen. Die gängigen generischen Linux-Server-Distributionen wie CentOS, Ubuntu-Server oder Debian sind für Experten gemacht, die kein Problem damit haben, Konfigurationsdateien zu bearbeiten und sich Informationen im Netz zusammensuchen.

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