c't 8/2019
S. 122
Kaufberatung
Audio/Video-Zuspieler
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm

Abspielkameraden

Welche Zuspieler mit welchen AV-Formaten zurechtkommen

Kauft man sich heute unvorbereitet einen Fernseher oder eine Heimkino-Anlage, ist die Gefahr groß, dass Bild oder Ton in den eigenen vier Wänden enttäuschen – zum Beispiel weil es an passendem Material mangelt oder weil einzelne Komponenten nicht korrekt zusammenarbeiten. Wir geben einen Überblick, worauf Sie beim Kauf von Audio-/Video-Zuspielern und anderen Geräten achten sollten.

Aus Kundensicht ist kaum ein Bereich solch ein Minenfeld wie die Unterhaltungselektronik: Ständig gehen neue Audio- und Video-Formate an den Start, von denen einige aufeinander aufbauen, während sich andere gegenseitig ausschließen. Hersteller, Filmstudios und Videostreamingdienste konkurrieren zudem in unterschiedlichen Konstellationen miteinander. Manche Geräte arbeiten daher aus politischen Gründen nicht in vollem Umfang miteinander, obwohl sie es aus technischer Sicht könnten.

Verkompliziert wird die Geschichte dadurch, dass Zuspieler, Fernseher und als Schaltzentralen Audio/Video-Receiver zwar heute alle mit HDMI als digitale AV-Schnittstelle arbeiten, diese aber in unterschiedlichen Versionen integriert ist. Hat man nun bereits ein ein, zwei oder – Gott bewahre – drei Jahre altes Gerät zu Hause, steigen daher die Chancen auf Inkompatibilitäten exorbitant.

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