c't 8/2019
S. 114
Test
Smart-Home-Zentralen
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Die Allesverbinder

Fünf Smart-Home-Zentralen, die ZigBee, Z-Wave Cloud & Co. unter einen Hut bringen

In vielen Haushalten werkeln smarte Insellösungen unverbunden munter vor sich hin: per App gesteuerte LED-Leuchten hier, smarte Heizungsthermostate da und die vernetzte Wetterstation dort. Smart-Home-Zentralen mit mehreren Funkstandards ermöglichen es, die unterschiedlichen Systeme miteinander zu verknüpfen und für die Heimautomation nutzbar zu machen.

Die wenigsten Menschen leben in einem Smart Home aus einem Guss, das sorgfältig entworfen alle Aspekte von Komfort über Sicherheit bis hin zur Energieeffizienz in einem zentralen System zusammenführt. Der Grund dafür ist leicht benannt: Solche Systeme lassen sich meist nur in der Bauphase unauffällig integrieren und sind zudem äußerst kostspielig.

Ganz ohne Smart-Home-Funktionen muss man aber auch in „unsmarten“ Häusern und Wohnungen nicht auskommen. Dank Funktechnik ist das Nachrüsten unterschiedlicher Komponenten heutzutage recht einfach möglich. Leider sprechen die Lösungen verschiedener Hersteller nicht unbedingt dieselbe Sprache: Das schlaue Heim funkt munter auf den gängigen Frequenzen 433 MHz, 868 MHz und 2,4 GHz und nutzt Protokolle von Bluetooth über EnOcean und Homematic bis ZigBee, Z-Wave und WLAN. Versucht man als Kunde, nur einem Standard die Treue zu halten, wird man mit einer beschränkten Geräteauswahl „belohnt“.

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