c't 8/2019
S. 43
News
Grafikkarten, Spiele-Streaming, KI

Besser spielen mit Raytracing und Cloud

KI, Raytracing und Cloud verändern Grafik und Gaming

Bald sollen mehr Spiele schönere Raytracing-Welten zeigen. Auch Workstations bekommen RTX-Beschleunigung und Samsung entwickelt HBM2E-Speicher.

GeForce-Grafikkarten bis hinab zur verbreiteten GTX 1060 6GB sollen per Treiber Zugriff auf DirectX Raytracing bekommen. Bild: Nvidia

Mit einem neuen Nvidia-Treiber sollen ab April auch Spieler mit Grafikkarten der GTX-Reihe Zugang zu den in DirectX & Co. enthaltenen Raytracing-Funktionen erhalten.

Damit können wesentlich mehr Gamer die zusätzlichen Effekte von Spielen mit DirectX Raytracing (DXR) ausprobieren und sind nicht zwingend auf die nur in teuren RTX-Grafikkarten vorhandenen RT-Cores angewiesen. Da Raytracing ohne spezialisierte Hardware viel Rechenleistung frisst, gibt Nvidia dies erst ab der GeForce GTX 1060 6GB frei. Dabei spielt auch die Speichermenge eine Rolle, da Raytracing-Strukturen wie die Bounding Volume Hierarchy und der Treiber-Stack ein bis zwei zusätzliche Gigabyte belegen.

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