c't 8/2019
S. 78
Kurztest

AMD-Aldi-PC

Für 500 Euro verkaufte Aldi den Medion Akoya P32010 mit AMD Ryzen 5 2400G und 256-GByte-SSD.

Aufmacherbild

Ein Aldi-PC ist stets ein Kompromiss, der nicht jedem schmeckt – aber oft mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Am 14. März setzte der Medion Akoya P32010 eine neue Marke: Alleine der AMD-Prozessor Ryzen 5 2400G würde im Einzelhandel knapp 130 Euro kosten, dazu kommen noch eine PCIe-SSD mit 256 GByte Kapazität, eine Magnetfestplatte mit 1 TByte, 8 GByte Arbeitsspeicher, DVD-Brenner, WLAN-Adapter, SD-Kartenleser, SATA-Wechselrahmen sowie USB-Tastatur, USB-Maus und drei Jahre Garantiefrist. Da kann man beim Preis von 500 Euro nicht meckern. Allerdings ist der SD-Kartenleser lahm, der WLAN-Adapter überträgt nur einen einzigen 433-MBit/s-Stream, Tastatur sowie Maus taugen nur für gelegentliche Nutzung und das optische Laufwerk ist umständlich zu bedienen, weil hochkant montiert.

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