c't 9/2019
S. 172
Buchkritik
Python-Programmierung

Erfolgserlebnisse mit Spielwert

Python ist eine systemunabhängige, einsteigerfreundliche Vielzweck-Programmiersprache. Carol Vorderman legt ein buntes Lern- und Arbeitshandbuch vor, das Kindern und jung gebliebenen Erwachsenen mit viel Spaß den Umgang mit Python vermittelt.

Der Verlag Dorling Kindersley ist bislang hauptsächlich für Kinder- und Jugendliteratur bekannt. Die „Supereasy“-Reihe des Verlags bringt nun Fachliteratur mit besonderem Pfiff. „Spiele mit Python“ steigt allerdings nicht gleich in die Spaßaspekte ein, sondern erläutert zunächst die Grundbegriffe der Programmiersprache. Außerdem beschreibt die Autorin knapp die Installation der Entwicklungsumgebung unter Windows und macOS, das Einrichten der IDLE-Umgebung sowie die Einbindung der Spielebibliothek Pygame mithilfe der pip-Paketverwaltung. Absolute Neulinge in der Programmierung, denen diese Kurzeinführungen nicht ausreichen, sollten ergänzende Literatur hinzuziehen – etwa das beim selben Verlag in ähnlicher Aufmachung erschienene „Programmieren mit Python – supereasy“.

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Schätze heben im Gratisgucker

Wer liest schon Handbücher? Nutzer des Gratis-Bildwerkzeugs IrfanView beispielsweise, die auch an den verborgenen Hebeln und anspruchsvolleren Optionen des Programms interessiert sind. Ihnen hilft das gelbe Erklärwerk von Gerhard Kuntz.

Als kostenloser Bildbetrachter hat IrfanView sich seit über 20 Jahren unter Windows-Anwendern beliebt gemacht. Im Laufe der Zeit hat Irfan Škiljan gemeinsam mit einer begeisterten Nutzergemeinde den Funktionsreichtum seines Programms stetig erweitert. So kann es heute vieles von dem, wofür man früher Photoshop und ähnliche Mammutwerkzeuge benötigte. Allerdings erschließt sich gerade Einsteigern die Vielfalt trick- und hilfreicher Optionen und Dialoge nicht so leicht. Manch mächtige Funktion kommt in Gestalt eines Plug-ins daher; viele sinnreiche Tastenbefehle schlummern im Verborgenen.

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