c't 9/2019
S. 173
Spielekritik
Action-Adventure
Aufmacherbild

Übung macht den Meister

Die Dark-Souls-Macher bleiben unbarmherzig: Ihr Action-Abenteuer Sekiro: Shadows Die Twice ist zwar in vielen Momenten zugänglicher als die Vorgänger, aber immer noch ein verdammt harter Videospielbrocken.

Man muss sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen – er schafft das Unmögliche! Dieses Bonmot passt auf Spiele der japanischen Softwareschmiede From Software. Wie unbezwingbare Berge ragen Dark Souls oder Bloodborne anfangs vor den Spielern auf, und erst mit viel Übung und Geduld können sie die frustrierende Herausforderung meistern.

Diesmal gehts ins mittelalterliche Japan. Schwertmeister Sekiro erwacht schwerverletzt in einem verfallenen Tempel und erfährt, dass sein junger Schützling entführt wurde. Mit der Hilfe eines eigenwilligen Bildhauers und einer jungen Heilerin macht er sich auf die Suche nach den Entführern und trifft auf feindliche Soldaten und Albtraumgestalten der japanischen Mythologie. Beim Kampf verlässt sich Sekiro auf sein Schwert und eine Armprothese, die er mit allerlei Spezialwaffen ausstatten kann.

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