c't 9/2019
S. 178
Know-how
Virtuelle Assisstenten: Sprachanwendungen konzipieren
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Das Wesen der virtuellen Assistenten

Die Besonderheiten von Sprachschnittstellen

Wer das erste Mal versucht, eine Anwendung für Alexa oder Google Assistant zu gestalten, merkt schnell, dass ihm sein in der grafischen Welt erworbenes Design-Wissen kaum hilft. Bei Sprachassistenten geht es um Variabilität, einen flüssigen emotionalen Dialog und darum, den Willen des Anwenders möglichst genau zu erkennen. Eine Redeschule.

Digitale Assistenten wie Alexa und Google Assistant stehen auf Zuruf bereit, wo auch immer sich das smarte Gerät befindet, sei es im Wohnzimmer oder in der Küche. Sprachassistenten lassen sich intuitiv nutzen – auch nebenbei, etwa wenn man beim Kochen keine Hände frei hat. Die Assistenten erkennen die gesprochene Eingabe auch bei Störgeräuschen in der Regel sehr gut. Und ihre Sprachausgabe klingt sehr natürlich.

In vielen Anwendungsfällen benötigt der Benutzer keine weiteren Hilfsmittel wie Maus oder Bildschirm. Er muss auch keine URLs eintippen, um zum Beispiel etwas zu bestellen. Oft lässt sich dieselbe Aufgabe mit einem Assistenten schneller erledigen als mit anderen Medien, etwa mit dem PC.

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